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FIT - Frauen in Technik

Abiturientinnenpraktikum

Girls-Technik-Club (GTC)

Praktikumsberichte

Aus dem Bericht von Carolin

Ich habe im Juli 2009 ein Praktikum an der Martin-Luther-Universität Halle absolviert. Ich stehe derzeit ein Jahr vor dem Abitur und plane danach eine naturwissenschaftliche Studienrichtung einzuschlagen. In dem Praktikum im Bereich Informatik habe ich einen groben Einblick in die objektorientierte Programmierung bekommen, vor allem im Bereich Sather-K. Das Praktikum über eine Woche vom 20.Juli 2009 bis zum 24.Juli 2009 fand im Institut für Informatik der Universität Halle statt. Als ich den Bericht über die Praktika im naturwissenschaftlichen Bereich in der Zeitung gelesen habe, war ich sofort davon überzeugt, dass dies eine gute Möglichkeit ist, um einen Einblick in den Universitätsalltag und Hilfe bei der Entscheidung für eine Studienrichtung zu bekommen.

Der Ablauf des Praktikums entsprach meinen Anforderungen zum größten Teil und auch die Vorbereitungen für das Praktikum seitens der Hochschule und der DAA waren sehr gut, da, obwohl ich mich erst sehr spät für das Praktikum gemeldet hatte, alles sehr gut organisiert war. 

 

Aus dem Bericht von Lisa

Mein Praktikum absolviere ich am Institut für Industrial Design am Fachbereich für Ingenieurwissenschaften und Industrial Design an der Hochschule Magdeburg-Stendal (FH) einen Monat lang. Meine Motivation für das Praktikum ist es, etwas über den Studiengang Industrial Design zu erfahren und zu sehen, ob ich diesen später wählen möchte oder doch einen anderen Studiengang nehme und um zu sehen ob ich überhaupt studieren möchte.

Fachliche Ergebnisse sind, dass ich den Umgang mit Mac osx, Windows,Photoshop, InDesign, PDF Export, Illustrator, Druckaufbereitung, Schneidemaschienen und Keynote gelernt habe, indem ich bei den einzelnen Aufgaben damit gearbeitet habe.

 

Aus dem Bericht von Virginia

 Meine Motivation für das Praktikum war zum einen, dass ich gerne in Magdeburg Industrial Design studieren würde und zum anderen um zu erfahren ob mir dieser Studiengang überhaupt liegt und Spaß macht! Außerdem hoffte ich, dass ich viele nette Menschen und die Professoren kennenlernen kann.

Ich hatte Umgang mit MAC OSXm, Photoshop, InDesign, Illustrator, PDF - Export, Schneidemaschinen und Druckaufbereitung. Wir haben außerdem noch ein Poster über uns selbst angefertigt, welches im Fachbereich aushängt und wir haben eine Informationsgrafik erstellt über die Struktur der Website des Instituts. Meine Erwartungen an das Praktikum sind sogar noch übertroffen wurden, wir sind von Constanze und den anderen Studenten sehr nett aufgenommen wurden. Ich konnte mir einen guten Einblick verschaffen, vor allem die Präsentationen haben mir gezeigt auf was es ankommt und was gefordert wird. Das Praktikum hat mich dem Studiengang näher gebracht und meine Vorstellung davon unterstützt.

Meine Überlegung Industrial Design zu studieren hat sich nach dem Praktikum an der HS Magdeburg - Stendal bestätigt. Ich finde diesen Studiengang sehr interessant und werde auch weit darauf hinarbeiten, dass ich in Magdeburg an der HS Magdeburg - Stendal Industrial Design studieren kann.

 

Aus dem Bericht von Cora

Ziel des Praktikums war es, Studium und Hochschule näher kennen zu lernen, und an Hand dessen festzustellen, ob dieses Studium wirklich etwas für mich ist.

Ergebnisse
fachlich: Aus diesem Praktikum nehmen wir Fähigkeiten im Umgang mit Mac OSX, Photoshop, InDesign, Illustrator, dem PDF-Export, der Druckaufbereitung, den Schneidemaschinen und Keynote mit, und können je ein selbsterstelltes Poster, eine in Teamarbeit erstellte Informationsgrafik über die Struktur der Website des Institutes und ein selbstdesigntes T-Shirt vorweisen.
persönlich: Dieses Praktikum war für mich die Bestätigung, dass Industrial Design der Studiengang ist, den ich belegen möchte. Und dass ich dies an der HS Mag deburg-Stendal machen möchte, da ich die perönliche Atmosphäre sehr angenehm und für das Lernklima ideal finde.

 

Aus dem Bericht von Stefanie

Vor zwei Jahren habe ich mein Abitur gemacht. Für mich stand fest, dass ich erst eine Ausbildung machen möchte, bevor ich an einer Universität oder Fachhochschule studiere. Deswegen entschied ich mich für eine Ausbildung im Bereich Wirtschaft.
Durch eine Anzeige in der Tageszeitung habe ich von dem Abiturientinnenpraktikum erfahren. Ich informierte mich schließlich auf der Homepage des FiT-Projektes näher über die verschiedenen Themen, die angeboten wurden. Die Deutsche Angestellten-Akademie warb für das Praktikum, das Frauen technische Berufe näher bringen soll.
 
In der Anmeldung zum Praktikum wählte ich zwei Themen, die mich besonders interessierten. Schließlich erhielt ich einen Praktikumsplatz im Fachbereich Informatik der Martin-Luther-Universität in Halle. Mein Thema lautet:Einführung in die Programmierung unter Windows.

Ich interessiere mich zwar für technische und naturwissenschaftliche Berufe, doch für ein Studium in diesem Bereich konnte ich mich nicht ganz durchringen. Somit kam mir das Abiturientinnenpraktikum an der MLU sehr gelegen. Hier kann ich in die Informatik „hineinschnuppern“, viel über die Programmierung unter Windows lernen und meine Entscheidung, BWL zu studieren, in Ruhe überdenken. Für ein Informatikpraktikum habe ich mich entschieden, weil ich dabei nicht nur Programme benutze, sondern auch selber schreibe.

 

 Aus dem Bericht von Gina

Wie bereits erwähnt befassten wir uns im ersten Monat mit dem Kennelernen der FH, Studenten und Professoren. Wobei ich ebenfalls einen Einblick in die
Präsentationen des Hauptstudiums der Bachlor-, sowie Masterstudenten, wozu auch die Bachlor Reports und die Master Thesis gehörten. Dort durften wir auch bei der Organisation und Durchführung der Semesterausstellung helfen.

Ich erhielt einen sehr guten Einblick in den genannten Fachbereich und habe vieles gelernt, was ich auch im normalen Gebrauch eines Computers anwenden kann. Mein tägliches Arbeiten mit dem Computer wurde in der kurzen Zeit bereits stark optimiert. Die Arbeit war spannend und ausführlich und meine Erwartungen wurden sogar noch übertroffen.

 

 Aus dem Bericht von Luise

Zusammenfassend hat sich das Praktikum für mich gelohnt. Ich konnte einen guten Einblick in die fachlichen Themengebiete der Studienrichtung der Pharmazie in Halle, sowie der Biotechnologie in Köthen gewinnen. So habe ich interessante naturwissenschaftliche Zusammenhänge und Fachwissen kennengelernt, sowie die einzelnen technischen Methoden und Erkenntnisse, die man für Untersuchen bzw. Experimenten braucht. Die Betreuer sowie die Professoren der jeweiligen Studienrichtung konnten mir auch ratsame Tipps für mein künftiges Studium und auch zu organisatorischen Dingen geben. Auch war es ein Vorteil für mich, die jeweilige Gegend und auch die Labore zu erkunden, was den Studieneinstieg erleichtert. Die Arbeit an den Projekten hat mir in Halle sowohl auch in Köthen sehr gefallen, da es meinem naturwissenschaftlichen Interesse entsprach. Deshalb fiel mir auch eine endgültige Entscheidung für einen Studiengang sehr schwer. Ich habe mich jedoch nach langem Überlegen für ein Studium der Pharmazie entschlossen, da sich in der Pharmazie das naturwissenschaftliche Fächerspektrum vielseitiger zeigt.

 

 Aus dem Bericht von Cornelia

Das Ziel, welches ich mir setze, ist das Erlernen von Entwicklung und Produktion von Arzneimitteln und Kosmetika. Außerdem möchte ich natürlich einen Einblick in das Aufgabenfeld (speziell im Laborbereich) eines Pharmatechnikers zu bekommen. Da ich mit dem Abiturientinnenpraktikum der DAA einen perfekten Einblick in mein späteres Studium erlangen kann, freue ich mich dementsprechend sehr auf meine Zeit an der Hochschule Anhalt (FH)!Des Weiteren will ich meinen zukünftigen Professor kennen lernen, ebenso wie die Bach- und Homöopathiestadt Köthen. .......

Lange habe ich überlegt, ob mein Abiturientinnenpraktikum so abgelaufen ist, wie ich es mir vorgestellt habe oder ob nicht doch ein Umstand auftrat, mit dem ich nicht zufrieden war – jedoch gibt es aus meiner Sicht keine negative Kritik an der Hochschule Anhalt (FH) bzw. der DAA. Neben der perfekten Betreuung durch den Praktikumsleiter (mir wurde für die Zeit des Praktikums sogar eine Wohnmöglichkeit zur Verfügung gestellt) fand ein Besuch von Fr. Milius von der DAA Magdeburg an meinem Arbeitsort statt. Es wurden Meinungen und Ideen ausgetauscht, welche später als aktueller Beitrag auf der Internetseite der DAA nachzulesen waren, damit sich zukünftige Teilnehmerinnen des Abiturientinnenpraktikums ein Bild von ihrem (möglichen) Arbeitsumfeld machen können.

Ich möchte meinen Bericht mit einer Aufforderung an (zukünftige) Abiturientinnen zur Teilnahme an dem Abiturientinnenpraktikum der DAA abschließen. Selbst, wenn die Beschäftigung nicht ihren Ansprüchen entsprechen sollte, ist dies ein guter Hinweis, welche Studienrichtung nicht gewählt werden sollte!
 

 

Aus dem Bericht von Jacqueline

Ich habe im Juni 2009 mein Abitur gemacht. Nun war ich auf der Suche nach einer Beschäftigung für die nächsten drei Monate, bis zum Studium. Ich wollte nicht zu Hause herumsitzen und wollte mir deshalb eigentlich eine Arbeit suchen. Doch mein Vater entdeckte in der Zeitung eine Anzeige, die über das Abiturientinnenpraktikum informierte. Ich ging auf die Homepage, um mir die Sache mal etwas genauer anzu-sehen. Die Idee eines Praktikums fand ich sehr interessant. Ich könnte schon mal in einen Bereich hereinschnuppern, der später mit meinem Studium zu tun hätte, neue Leute kennen lernen und das Leben an der Uni erleben. Und natürlich sieht ein frei-williges Praktikum im Lebenslauf immer gut aus. Also bewarb ich mich für das Prakti-kumsthema der Proteinkristallisation. Das Praktikum sollte vom 03.08.-30.09.2009 dauern und an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg am Zentrum für Inge-nieurwissenschaften im Fachbereich der Verfahrenstechnik/TVT stattfinden. .....

Mein Fazit dieses Praktikums ist, dass es sich auf jeden Fall gelohnt hat. Er war ein sehr informatives, aufschlussreiches und spannendes Thema. Auch wenn ich nur einen kleinen Einblick in dieses Gebiet bekommen habe, habe ich doch sehr viel Neues gelernt und die Bedeutung dieses Vorhabens ein stückweit mehr verstanden. Ich habe viele wichtige und wertvolle Erfahrungen in der Laborarbeit gesammelt und fühle mich jetzt weitaus sicherer darin als zuvor. Außerdem wurde ich mit dem wissenschaftlichen Arbeiten konfrontiert und habe es auch erlebt, wie lange der Weg zu einem guten Ergebnis sein kann. Dieses Praktikum hat mich in meinem Bestreben Biochemie zu studieren gestärkt und meinen Ergeiz angespornt hart zu arbeiten, damit ich eines Tages in einem Labor stehen kann und den Prozessen des Lebens auf den Grund gehen kann.

 

 Aus dem Bericht von Miriam

Mein Praktikum absolvierte ich im Fachbereich 7 in der Arbeitsgruppe
Biochemie/Algenbiotechnologie unter Leitung von Frau Prof. Dr. Griehl vom 6.07.2009 bis zum 25.9.2009. In meiner Praktikumsarbeit ging es darum, das Wachstum der Algenlinie Botryococcus Braunii in den zwei unterschiedlichen Medien Setlik und Kali-Medium mit den unterschiedlichen Kozentrationen 1,5g/l ; 2,0g/l und 2,5 g/l mit eingestelltem und nicht eingestelltem pH-Wert zu vergleichen. Anschließend wird die Biotrockenmasse der Alge aus den unterschiedlichen Medien analytisch auf den Lipid- , Protein- und Carotinoidgehalt untersucht.

In erster Linie machte ich das Praktikum, da es Voraussetzung für meine Ausbildung ist. Für mich war bei der Wahl des Praktikums von besonders großer Wichtigkeit, einen Betrieb/Einrichtung zu finden, die Forschungsarbeiten betreiben und nicht reine Routinearbeit, da ich selbst auch später in der Forschung tätig werden möchte. Ein Praktikum in der Zellbiologie oder Mikrobiologie hätte mich auch interessiert, doch mit der Algenbiotechnologie wurde mir ein zusätzlicher Bereich der Biotechnologie geboten, der im Rahmen der Ausbildung nicht behandelt wird.

Zunächst möchte ich meine Ausbildung erfolgreich beenden. Doch durch den Einblick in die Arbeit eines biologisch-technischen Assistenten, durch das Praktikum an der Fachhochschule Anhalt im Fachbereich Biotechnologie/Algenbiotechnologie, wurde mir bewusst, dass ein technischer Assistent größtenteils Hilfsarbeiten für die Forschungs-mitarbeiter leistet. Ein technischer Assistent ist weniger an der eigentlichen Forschung beteiligt. Ich bemerkte während des Praktikum, dass ich es doch bevorzuge, selbst an der Forschung beteiligt zu sein und ziehe von daher in Erwägung, nach meiner Ausbildung noch ein Studium im Bereich der Biotechnologie anzustreben.

 

 Aus dem Bericht von Nadja

Im Grunde genommen haben wir eine Menge gelernt und das nicht nur auf fachlicher Ebene. Wir sind mit den Programmen wie Adobe Photoshop, Image, und Design, sowie dem Betriebsprogramm von Mac vertraut geworden. Andererseits gesehen , haben wir uns im Team durch kreative Ideen und Tips gegenseitig unterstützt und sind zu tollen Ergebnissen gekommen, die nicht nur uns stolz gemacht haben, sondern auch unsere Praktikumsleiterin.

Wobei ich bei meinem ersten Verbesserungsvorschlag für die DAA wäre. Frauen zu unterstützen ist eine tolle Sache, vor allem um ihnen auch den Mut zu geben, ihre Interessen in einem eher technischen Studiengang zu verwirklichen. Aber warum nicht auch für Männer? Beziehungsweise für Männer , welche sich für überwiegend frauenbesetzte Studiengänge interessieren. Heutzutage haben es die Frauen dank solcher Organisationen schon lange nicht mehr so schwer, in Männerberufe einzusteigen. Allerdings sollten auch Männer die Chance bekommen ihren Weg zu finden. Auch sollte jeder Studiengang in das Programm einbezogen werden, egal ob technisch, künstlerisch oder sozial. Da die Hochschule für die Betreuung der Praktikanten bezahlt wird, jedoch keine großen Kosten anfallen, uns in Vorlesungen zu setzen, sollten wir ein wenig besser betreut werden. Da wir immer beschäftigt waren, war es nicht schlimm, das unsere Betreuerin verständlicherweise nur wenig Zeit für uns hatte, da sie selber noch nebenbei studiert. Für diejenigen, denen es schwer fällt sich in neuer Umgebung zurecht zu finden, ist es jedoch schwieriger.

Die Betreuung der DAA durch Frau Millius war mir jedoch sehr hilfreich. Sie setzte sich stehts für uns ein und war immer sehr egagiert uns weiterhin zu unterstützen.

 

 

 

 

 

Die Initiative wird finanziert aus Mitteln des
Europäischen Sozialfonds und des Ministeriums für Gesundheit und Soziales des Landes Sachsen-Anhalt.

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